„Die Zukunft kann man nicht vorhersagen, aber man kann sie gestalten.“

Die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, bedeutet für das Heilpädagogisch-Therapeutische Zentrum (HTZ) Neuwied vor allem, Menschen in ihrer täglichen Arbeit bedarfsgerecht zu unterstützen. digatus.care begleitete die Organisation daher bei der Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie, die klare Leitplanken für die zukünftige Ausrichtung setzt und konkrete Handlungsfelder definiert. Für den scheidenden Geschäftsführer Herrn Voß war das Projekt zugleich eine Chance, wichtige Zukunftsthemen strategisch zu verankern und die Organisation nachhaltig auf die nächste Entwicklungsphase und den bevorstehenden Staffelstabwechsel vorzubereiten.

Kunde: Heilpädagogisch-Therapeutisches Zentrum (HTZ) Neuwied

Das Heilpädagogisch-Therapeutische Zentrum (HTZ) Neuwied ist ein gemeinnütziger Träger im Sozial- und Gesundheitswesen mit vielfältigen Angeboten für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die Organisation begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Lebenssituationen und verbindet dabei pädagogische, therapeutische und soziale Leistungen miteinander.

Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften KiAH, MZEB und dem ambulanten Fachdienst (AFH) beschäftigt das HTZ in seinen Einrichtungen rund 700 Mitarbeitende. Damit zählt der Verbund zu den bedeutenden sozialen Arbeitgebern in Rheinland-Pfalz und entwickelt seine Angebote kontinuierlich weiter, um Menschen auch weiterhin bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen.

Ausgangssituation und Herausforderungen

Digitalisierung ist für das HTZ ein wichtiger Schlüssel, um den steigenden Anforderungen an eine moderne Organisation zu begegnen, Ressourcen effizient einzusetzen und die Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche hinweg zu stärken. Jedoch fehlte ein übergreifender strategischer Rahmen, der bestehende Aktivitäten bündelt, Prioritäten setzt und eine gemeinsame Richtung vorgibt.

Gesucht war daher keine Digitalisierungsstrategie „von der Stange“, sondern ein Ansatz, der die Perspektiven der Mitarbeitenden einbezieht und die besonderen Anforderungen des HTZ berücksichtigt. Digitale Lösungen sollten dort ansetzen, wo sie den Arbeitsalltag spürbar erleichtern, Abläufe verbessern und einen nachhaltigen Mehrwert für den Träger schaffen.

Zugleich galt es, die digitale Weiterentwicklung langfristig in den Strukturen der Organisation zu verankern, damit sie unabhängig von einzelnen Personen vorangetrieben werden kann. So sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, um zukünftige Veränderungen strukturiert, transparent und mit einer gemeinsamen Ausrichtung zu gestalten.

Lösung

Mit Unterstützung von digatus.care entwickelte das HTZ die strategische Grundlage für die digitale Weiterentwicklung der Organisation. Ein Schlüsselelement war die frühzeitige und aktive Einbindung der Mitarbeitenden. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Anforderungen flossen unmittelbar in die Strategieentwicklung ein und sorgten dafür, dass die daraus abgeleiteten Maßnahmen praxisnah und passgenau auf die Bedürfnisse der Organisation zugeschnitten sind.

In mehreren bereichsübergreifenden Workshops entstand zunächst ein gemeinsames Verständnis über den aktuellen Stand der Digitalisierung und die zukünftigen Anforderungen. Die unterschiedlichen Perspektiven aus den Fachbereichen machten deutlich, welche Potenziale bereits vorhanden waren und in welchen Bereichen weiterer Handlungsbedarf bestand.

Auf dieser Basis entwickelte das HTZ eine digitale Vision, die den gemeinsamen Anspruch an die zukünftige Entwicklung formulieren. Daraus wurden strategische Handlungsfelder abgeleitet, die Orientierung geben und die digitale Transformation in den kommenden Jahren strukturieren. Gleichzeitig entstanden konkrete Ziele und Maßnahmen, die sich eng an den Bedürfnissen der Organisation und ihrer Mitarbeitenden orientieren.

 

Übersicht der Leistungen:
  • Konzeption, Durchführung und Moderation von Digitalisierungsstrategie-Workshops
  • Analyse und Bewertung des digitalen Reifegrades
  • Entwicklung einer digitalen Vision
  • Identifikation strategischer Handlungsfelder
  • Ableitung konkreter Ziele, Maßnahmen und Projekte
  • Unterstützung bei der strategischen Verankerung des Themas der Digitalisierung in der Organisation
Kundennutzen

Einige Ergebnisse aus den Workshops konnten bereits frühzeitig in bestehende Strukturen integriert und in die Praxis überführt werden. Dadurch ließen sich schon während des Projekts erste Maßnahmen priorisieren, Verantwortlichkeiten festlegen und Folgeprojekte anstoßen.

So entstand ein praxisnaher Orientierungsrahmen, der die strategische Ausrichtung mit konkreten Umsetzungsschritten verbindet und die digitale Transformation des HTZ nachhaltig unterstützt.

Darüber hinaus wurden organisatorische Voraussetzungen geschaffen und von der Gesellschafterversammlung verabschiedet, die eine regelmäßige Überprüfung, Weiterentwicklung und Ergänzung der Strategie ermöglichen. Dadurch wird Digitalisierung nicht als einmaliges Projekt verstanden, sondern dauerhaft als strategisches Handlungsfeld im HTZ verankert.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die breite Beteiligung der Mitarbeitenden. So entstand nicht nur eine Strategie auf dem Papier, sondern auch eine hohe Akzeptanz innerhalb der Organisation sowie ein gemeinsames Verständnis für die weitere Umsetzung.

„Für uns war wichtig, Digitalisierung nicht als Selbstzweck zu verstehen, sondern als Chance, unsere Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit zu unterstützen und unsere Angebote zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit digatus haben wir eine Strategie entwickelt, die Orientierung gibt und gleichzeitig genügend Flexibilität bietet, um auf zukünftige Anforderungen reagieren zu können. Es hat sich wie so oft gezeigt, dass ein solcher Prozess mit kompetenter externer Begleitung besser gelingt – wir sind digatus.care sehr dankbar für die Unterstützung!“

Andreas Koch

Geschäftsführer HTZ Neuwied

Martin Peter

Als erfahrener Projektleiter und Berater bei digatus.care sorgt er stets für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten und Vorhaben in der IT und Digitalisierung. Dabei liegen seine Tätigkeitsschwerpunkte insbesondere in den Bereichen IT- und Digitalisierungsstrategie, IT-Infrastruktur, IT-Service-Management sowie Prozess-Management. Er beschäftigt sich intensiv mit innovativen Technologien und weiß genau, welche Herausforderungen damit am besten gelöst werden können.